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«PS: Ich liebe Dich» Cecelia Ahern
In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die ihren Mann durch einen Hirntumor verliert. Das Buch zeigt auf, wie schwer es ihr fällt wieder auf die Beine zu kommen und diesen Schicksalsschlag zu verkraften. Ihre Freunde stehen ihr bei, wie auch die gesamte Familie. Da ihr Mann ja wusste, wie lange er noch zu leben hat, hatte er Vorbereitungen getroffen für die Zeit nach seinem Tod. Er hat eine Liste erstellt und hat für seine Frau Briefe geschrieben, welche sie jeden Monat öffnen sollte. Es waren Aufgaben für sie, damit sie in ein Leben ohne ihn zurück findet.
Obwohl die Geschichte eigentlich tragisch und traurig ist, schafft es die Autorin super aufzuzeigen, dass man auch in einer solchen Zeit, das Recht hat mal zu lachen. Das es nach wie vor lustige Momente gibt und man diese auch geniessen sollte. Beim Lesen fühlte ich mich wie auf einer Gefühlsachterbahn. Einmal ist man den Tränen nah und im nächsten muss man einfach befreiend lachen. Ich fand den Humor der Autorin auch einfach klasse. Ironisch und sarkastisch mag ich es sehr. Die Geschichte ist auch sehr spannend erzählt und ich denke es steht sehr viel Wahrheit darin. Also ich denke, ein Mensch kann sich durchaus nach einem Verlust eines Menschen so fühlen wie beschrieben.
Dieses Buch ist sicher ein Exot in meiner Sammlung, bin aber ausserordentlich froh, dass es dazugehört. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der mal was trauriglustiges lesen möchte.
_________________ Heute ist der 1. Tag des Rests meines Lebens
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