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loraly
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Verfasst: Mo 19. Jan 2009, 12:04 |
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Registriert: Mo 29. Sep 2008, 20:46 Beiträge: 209 Wohnort: Im Tal des Nebels
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Die Tage vom 16.-19 August
Diese ersten vier Tage stand die Diplomarbeit meines Freundes im Zentrum.
Während der Bruder und seine Frau meinen Freund unterstützen, hatte ich Zeit, um an meinem Buch zu arbeiten. Endlich mal richtig Zeit zu schreiben, was das Zeug hält. Es kamen auch ein paar Seiten dabei heraus. Für mich war das herrlich und ich habs in vollen Zügen genossen.
Einmal machte ich eine Pause und lief im Garten rum und fotografierte schöne Blumen und sogar kleine Tierchen. Dabei bemerkte ich, dass ich gerne schöne Makrofotos von Blumen machen möchte. Hab auch schon Ideen mit den Fotos. Auf alle Fälle war es eine schöne Abwechslung zum Schreiben.
Von Samstag auf Sonntag gingen wir zu viert geocachen. Ja wir waren im Dunkeln unterwegs. Hatten Stirnlampen an, was sehr lustig aussah. So geht man durch den Wald und folgt, den Reflektoren, welche an Bäumen befestigt sind. Das ist sehr spannend, wenn man im Dunkeln einfach nur weisse Punkte sieht und sonst nur gerade der Weg vor einem. Hätten wir diesen Cache nicht gemacht, wäre uns die partielle Mondfinsternis entgangen. So konnten wir sie bewundern und bestaunen. Es sah schon sehr eindrücklich aus. Ich möchte diese Momente nicht missen. Nach fünf Stunden waren wir wieder da, wo wir begonnen hatten und auch recht erschöpft. Auf dem Nachhauseweg schlief ich ein. Was geocachen ist, werde ich Euch bald erklären.
Sonntag durfte ich weiter schreiben und hatte ein schlechtes Gewissen, dass ich da meinem Hobby nachgehe und die andern an der Arbeit werkelten. Die Idee vom ganzen war, dass ich dann das letzte Lesen übernehme und deshalb sollte ich den Kopf noch frei haben von der Arbeit, damit ich frisch an die Sache ran gehen konnte. Denn, wie die meisten wissen, sieht man nach einer Weile einfach nicht mehr alles. So durfte ich den Sonntag in vollen Zügen geniessen. Gegen Abend kehrten wir zurück nach Hause.
Montag war dann mein Tag. Ich las mir die ganze Arbeit durch und markierte Fehler und machte Vorschläge für Verbesserungen. Gegen den frühen Nachmittag hatte ich alles durch und bald war auch alles korrigiert. Danach gings auf Papierjagd. Am Abend fand dann das grosse Drucken statt. Mit 2 Minuten pro Seite könnte ihr euch sicher vorstellen, wie lange da gedauert hat. Wir wurden dann auch nicht ganz fertig.
Also Dienstagmorgen noch mal ran. Natürlich fällt einem dann noch das ein oder andere auf und ändert das noch, so dass wir noch ein bisschen beschäftigt waren. Als das Original komplett war, konnten wir dann Farbfotokopien machen für die restlichen Exemplare. Am Mittag konnten wir uns zurücklehnen. Wir mussten nur noch das Paket auf die Post bringen. Danach ging mein Freund feiern mit seinem Schulkollegen. Ich hingegen freute mich aufs packen, weil es am Mittwoch an den Bodensee gehen sollte.
Davon erzählt ich Euch bald ….
Liebe Grüsse Loraly
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Verfasst: Mo 19. Jan 2009, 12:04 |
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loraly
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Verfasst: Mo 19. Jan 2009, 12:05 |
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Registriert: Mo 29. Sep 2008, 20:46 Beiträge: 209 Wohnort: Im Tal des Nebels
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Romanshorn
Glücklicherweise bekamen wir bei unserem letzten Anruf einen positiven Bescheid, dass es doch noch ein Hotel in Romanshorn gab, welches ein Zimmer frei hatte. Es sah zunächst ganz so aus, als würde nichts aus unserem Kurzurlaub, doch dann erhielten wir die erlösende Antwort und der Reise stand nichts mehr im Weg.
Morgens um Viertel vor Neun Uhr, trafen mein Freund und ich uns zum Frühstück im Speisewagen des Zuges. Da wir gut eine Stunde in diesem Zug verbrachten, war das Frühstücken ein angenehmer Zeitvertreib. Später konnten wir uns über einen Typen amüsieren, der ziemlichen Mist über Heavy-Metal-Fans erzählte und sich vor seiner Gesprächspartnerin als Experte ausgab. Da ich mich seit mindestens 10 Jahre zu den Metal-Fans zählen darf, blieb mir nichts anderes übrig, als mit den Augen zu rollen. Da ich auf dem Weg in den Urlaub war, blieb es auch beim Augen rollen. Obwohl eigentlich hätte man ihn so richtig bloss stellen sollen. Es war ja auch bald Zeit zum Umsteigen. Im anderen Zug sitzend verbrachten wir eine halbe Stunde und dann standen wir auch gleich vor dem Hotel. Dies befand sich im Bahnhofsgebäude. Manche mögen denken, dass es da laut sein müsste, aber dem war nicht so. Die Zimmer waren neu renoviert und deshalb recht schalldicht. Wir meldeten uns an, verstauten unser Gepäck und nahmen die Geocachesachen und machten uns gleich auf den Weg, die Seepromenade und den Hafen zu erkunden. So waren wir drei Stunden unterwegs. Irgendwann mussten wir uns in einem Restaurant stärken. Danach holten wir die warme Jacke, da das Wetter nicht so toll war und es am See zog. Für den letzten Cache mussten wir einen halbstündigen Spaziergang auf uns nehmen. Um den Schatz zu heben, hätten wir alleine sein müssen, waren wir leider nicht. Wir fanden spielende Kinder da. So setzten wir uns an den See und hofften die Eltern hätten ein Einsehen und würden die Kinder zu sich rufen, denn sie konnten sie nicht beaufsichtigen. Das fanden die Eltern auch bald und wir konnten unseren Schatz begutachten. Auf dem Weg zum See sahen wir einen Bahnhof, den wir dann auch ansteuerten, um zum Hotel zu fahren. Zurück im Hotel entledigten wir uns den Cachesachen und schauten uns das Städchen an. Eine Einkaufsmeile fanden wir nicht und entschieden uns im Hotel etwas die Füsse hochzulegen und zu lesen bis zum Abendessen.
Fürs Abendessen mussten wir nur über die Strasse. Das Motto war ein Fischgericht zu bestellen, was wir auch taten. Wir beide hatten Eglifilet. Ich frittiert und mein Freund gebraten. Während ich mich für Reis entschied, nahm er Salat. Nach dem Essen gingen wir zurück ins Hotel und lasen ein bisschen und alberten herum. Doch bald merkten wir, dass der Tag doch anstrengend war.
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loraly
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Verfasst: Mo 19. Jan 2009, 12:06 |
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Registriert: Mo 29. Sep 2008, 20:46 Beiträge: 209 Wohnort: Im Tal des Nebels
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Konstanz
Wir waren gespannt, was man uns zum Frühstück anbot und wir staunten nicht schlecht. Brötchen, Butter, Konfitüre, Orangensaft, Schinken, Salami und Käse, dazu noch einen Joghurt, doch zu guter Letzt bekam ich noch meinen Kaffee. Natürlich assen wir mehr als wir konnten. So voll gestopft nahmen wir den Zug nach Kreuzlingen und anschliessend nach Konstanz. Da legten wir wieder los mit dem Geocachen. Alle drei Schätze fanden wir sehr gut. Der Eine führte uns durch das schöne Städchen und so erfuhren wir auch noch etwas über die Geschichte. Gegen Mittag probierten wir mal was Neues. Ich bestellte mir ein Weizenbier mit Cola und mein Freund nahm statt der Cola Zitronenlimonade. Zumindest ich war total begeistert von der Mischung. Wir legten noch einen Zwischenstopp bei einer Bäckerei ein. Da holten wir was Leckeres und hielten Ausschau nach dem Bus Nummer 5. Den fanden wir gut und liessen uns zum Thermalbad fahren. Dort angekommen waren wir begeistert von dem System da. Alles läuft über einen Chip, der in einem Art Armband integriert ist. Damit kann man die Schliessfächer öffnen und schliessen. Somit kann man alle Wertsachen und sogar die Kleider schön wegschliessen und kann sich dem Badevergnügen hingeben. Im Aussenbad konnte man eine schöne Aussicht auf den See geniessen. Wir liessen uns von den Düsen massieren und uns vom Wasser nahezu auflösen. Es hatte sich gelohnt hin zu fahren und falls Ihr mal da seid, kann ich es Euch nur empfehlen. Wir genossen da noch einen Kaffee und mussten dann auch gehen, weil man nach drei Stunden wieder draussen sein muss. Zurück in der Stadt tranken wir noch ein Bierchen. Später frönten wir dem Hobby, im Buchladen noch das eine Buch zu finden. Das Buch wurde zum Andenken mitgenommen. Danach machten wir uns auf zum Hotel. Da angekommen zogen wir uns um und gingen anschliessend essen. Für diesen Abend war Pizza angesagt. Es war lecker. Dazu genossen wir einen Apfelwein. Das Thermalbad hatte uns echt ermüdet, so dass wir früh zu Bett gingen.
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loraly
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Verfasst: Mo 19. Jan 2009, 12:13 |
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Registriert: Mo 29. Sep 2008, 20:46 Beiträge: 209 Wohnort: Im Tal des Nebels
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Friedrichshafen
Das Frühstück an diesem Morgen war das Reichhaltigste von allen dreien. Da unser Schiff nur einmal pro Stunde auslief, gingen wir an den See, den Morgen geniessen. Das Wetter war nicht ganz so toll. Die Sonne konnte uns nicht wärmen. Schnell war die Zeit vergangen und wir stiegen auf die Fähre. Wir sicherten uns einen Platz auf der Sonnenseite. Die Sonne hatte sich durchgekämpft und machte die Überfahrt angenehm. Doch irgendwann wurde es zu heiss und wir wechselten die Seite. Da war es dann arschkalt. So standen wir nach vorne, wo die Sonne schien und der Wind uns etwas kühlte. Kaum waren wir in Friedrichshafen, begannen wir wieder mit dem Geocaching. Zuerst mussten wir auf einen Spielplatz und es ist schon schräg für Erwachsene, wenn ich mein Kind wieder entdecke, um unauffällig rum zu suchen. Die Caches führten uns die Seepromenade entlang zu einem schönen Plätzchen. Einen haben wir nicht gefunden. Einen weiteren konnten wir nicht unbemerkt vom Platz nehmen. Wir konnten ihn sehen, aber nicht greifen. Enttäuscht tranken wir ein Colaweizen, zumindest ich. Eigentlich wollten wir uns das Städchen ansehen, aber viel zu sehen gab es nicht. Wir assen beim Chinesen zu Mittag. Dann gingen wir zum Aussichtspunkt und loggten den letzten Cache. Es fing grad an zu regnen, als wir die Fähre bestiegen. Wir tranken Kaffee und bald stiegen wir die Treppe zum Zimmer hoch. Wir relaxten und hatten reichlich Zeit, bis zum Treffen mit einem Freund. Dieser holte uns ab und führte uns in ein Restaurant, wo man gut bürgerlich essen konnte. Mein Abendessen war einsame Spitze. Hab schon lange nicht mehr so gut gegessen, wir an diesem Abend. Danach durften wir ein einmaliges Museum besuchen. Der Vater des Freundes hat die gesamte Geschichte der Telefonie dokumentiert, indem er von jedem Telefon, das es je gab, eines hat. Es war sehr eindrücklich. Anschliessend fuhren wir nach Romanshorn zurück. Dort tranken wir noch ein Bier zusammen. Gegen Ein Uhr machte sich der Freund wieder auf den Weg. Wir gingen schlafen.
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loraly
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Verfasst: Mo 19. Jan 2009, 12:14 |
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Registriert: Mo 29. Sep 2008, 20:46 Beiträge: 209 Wohnort: Im Tal des Nebels
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Die letzten beiden Urlaubstage
Am Samstagmorgen nahmen wir das letzte Mal das Morgenessen im Hotel ein. Diesmal war es nicht mehr reichhaltig. Um Zehn Uhr fuhr der Zug und um Viertel nach Zwölf Uhr war ich am heimischen Bahnhof. Es war auspacken und Baden angesagt. Ich machte mir einen schönen Nachmittag und Abend.
Sonntagmorgen blieb uns nichts anderes übrig, als unsere Pancakes selber zu machen. Ich suchte das Rezept raus und dann schnell zum Bäcker die restlichen Sachen holen. Dann legten wir los und hantierten mit Schüsseln und Zutaten. Mehr als eine Stunde später konnten wir braten. Es war superlecker. Danach machten wir uns wieder auf zum Geocachen. Wir fuhren nach Grafenried und fanden vier Caches. Auf dem Nachhauseweg trennten wir uns. Ich fuhr heim und machte Zwetschgenkuchen. Mein Freund erschien aufs Abendessen. Dummerweise hängte sich am Abend eine Zecke an mich. Glücklicherweise brachte ich sie wieder los. Somit war auch mein letzter Ferientag zu Ende.
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