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… oder Nachtcache genannt. Wie sich jeder denken kann bei dem Titel, geht Loraly auch noch nachts nach Schätzen suchen. Zweimal hab ich das bisher gemacht und es waren tolle Erlebnisse.
Der erste Nightcache
Wir trafen uns gegen 22.00 Uhr abends und gingen zu viert auf Schatzsuche. Bewaffnet waren wir mit Stirnlampen und genügend Proviant, wie Dörfrüchte und warmem Tee. Zuerst ging es über einen Feldweg und dann in den Wald hinein. Gespannt schauten wir umher, wie uns in der Nacht der Weg geleuchtet wird und siehe da, an den Bäumen waren plötzlich kleine weisse Lichter zu sehen. Wir folgten ihnen und versuchten den Anweisungen folge zu leisten, wie beispielsweise …SCHAU NIE ZURÜCK … was uns schon ein bisschen beunruhigte. Wir waren dann auch schon ne Weile nterwegs, als wir plötzlich Holzfiguren sahen, welche uns an den James Bond Film „Leben und Sterben lassen“ erinnerte. So folgten wir blind den weissen Lichtern, bis wir zu Blauen oder Roten kamen, wo weitere Infos gegeben wurden. Hätte man mich da stehen lassen, ich glaub ich wär aus dem Wald nie wieder raus gekommen. Gemeinsam kamen wir plötzlich wieder zu unserem Ausgangspunkt und wussten, dass wir etwas verpasst haben. Also gingen wir den ganzen Weg wieder zurück und fingen beim letzten Hinweis wieder an. Natürlich hat es auch zu regnen begonnen. Wir schritten dann den Weg noch mal viel aufmerksamer ab und fanden dann den schönen Lichtpfeil, der ins Unterholz führte. Da hoben wir dann eine schöne grosse Box. So wurden wir doch noch belohnt und führen glücklich morgens um 2 Uhr nach Hause.
Der zweite Nightcache
Fünf Wälder in fünf Stunden. Wir parkten am angegebenen Ort und durchschritten den ersten Wald. Wir mussten uns durchs Dickicht kämpfen und meine Mitcacherin fiel sogar auch noch hin, da irgendwelche Ranken sich um ihren Knöchel gewunden haben. Schön waren so kleine Tannen, die wie in einer Reihe angeordnet waren und links und rechts von uns standen, so dass wir durch eine Art Gang gingen. Sah der Hammer aus. Ausserdem konnten wir, als wir auf einer Waldlichtung waren die partielle Mondfinsternis sehen und das Schauspiel war wirklich atemberaubend. Genau solche Momente, machen das Nightcachen so schön. Auch kann man viele Tiere sehen, die in der Nacht aktiv sind.
Auch bei diesem Cache folgten wir weissen Lichtern. In jedem Wald war eine Box versteckt mit Rätseln drin, die wir lösen mussten um die neuen Koordinaten zu bekommen. Einmal war es eine Schnur mit kleinen Knoten, dann ein Puzzle oder andere nette Sachen. Die Aufgaben lösten wir gut und waren mächtig am marschieren. Natürlich wollten wir auch gucken, ob wir das ganze unter fünf Stunden schaffen, leider ist uns das nicht gelungen.
Beim letzten fanden wir plötzlich zum Schluss kein Lichtlein mehr. Wir verteilten uns … zum Glück waren wir zu viert … und mir fiel dann ein Reissnagel auf, dem wohl der Reflektor abhanden kam. Ich rief die andern und mein Mitcacher fand dann die Riesenbox. Allerdings mussten wir jetzt noch die Zahlenkombination, welche wir bei den vorher gehenden Boxen bekommen haben, beim Zahlenschloss eingeben. Dann endlich konnten wir uns den Inhalt ansehen und tauschen.
Während andere gegen 22.00 Uhr ausgehen, gehen wir cachen und haben eine Privatparty im Wald und kommen auch erst um 4.00 Uhr morgens heim. Allerdings nüchtern!
_________________ Heute ist der 1. Tag des Rests meines Lebens
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