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Autor:  loraly [ Di 26. Mär 2013, 11:09 ]
Betreff des Beitrags:  Ausstellungen

Sonderausstellung Mord und Totschlag

Am 2.Januar war das Wetter nicht sonderlich einladend, um nach draussen zu gehen. So entschieden wir uns für einen Museumsbesuch. Die Wahl fiel auf die Sonderausstellung „Mord und Totschlag“ im historischen Museum in Bern.

In 15 Themenräumen werden verschiedene Aspekte der Gewaltverbrechen beleuchtet. Sei es in der Vergangenheit oder heute. Zuerst kann der Besucher erfahren, wie viel sein Körper in Franken Wert ist. Danach wird gezeigt, wozu Menschen in der Lage sind, um blutrünstige Götter zu besänftigen. Damit wird das Thema Menschenopfer behandelt. Die Ausstellung beleuchtet auch das Töten im Krieg. Gibt es ein legitimiertes Töten? Ein weiterer Punkt ist Terrorismus und Amoklauf. Zu diesen Themen werden Fragen aufgeworfen und auch teils beantwortet. Ein Bereich ist bekannten Serienmördern gewidmet, was sehr interessant ist. Der Besucher kann die Biografien der Serienmörder lesen und auch vergleichen. Die Parallelen sind auffallend. Es wird ebenfalls auf die Tataufklärung eingegangen, wie man das früher und heute macht. Im Weiteren wird die Frage gestellt, ob die Bestrafung zur Prävention taugt. Zum Schluss muss man als Besucher eine ganz persönliche Frage für sich beantworten. Aus welchem Grund würde ich töten. Es gibt verschiedene Vitrinen, wo man seine Karte, die man zu Beginn des Rundgangs bekommen hat, einwerfen kann. Es gibt acht Gründe und für einen kann man sich entscheiden. Als letztes kann jeder Besucher Fragen, die geblieben sind auf einer Karte festhalten und zu den anderen aufgehängten Fragen dazu hängen.

Ich fand die Ausstellung gut. Sie hat das Thema „Mord und Totschlag“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und war sehr informativ. Es war meines Wissens die erste Ausstellung, in der ich alle Texte und Schildchen gelesen habe. Das spricht meiner Meinung nach für sich. Es fällt einem nicht immer einfach sich die Dinge anzusehen, aber sich mit dem Thema auseinander zu setzen kann auch nicht schaden. Ich kann nur empfehlen sich die Ausstellung anzusehen. Bis am 1. Juli 2012 kann man das noch machen.

Autor:  Anzeige [ Di 26. Mär 2013, 11:09 ]
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